Biokompatibel Biokompatibel nennt man Materialien die als körpereigene Stoffe akzeptiert werden. Der biokompatible Molekülbestandteil Phosphorylcholin kommt in menschlichen, tierischen und auch pflanzlichen Zellen vor. Er findet auch in der Medizintechnik Verwendung für Bypässe, künstliche Venen und Kanülen.
Entspiegelung Am Übergang von Medien unterschiedlicher Dichte treten aufgrund der verschiedenen Brechzahlen Reflexionen auf. Diese Reflexe werden vom Brillenträger als störend empfunden. Auf das Brillenglas werden mehrere extrem dünne Schichten eines geeigneten Materials aufgedampft. An den einzelnen Entspiegelungsschichten treten dann ebenfalls Reflexionen auf, die sich gegenseitig überlagern und zur fast vollständigen Auslöschung des Gesamtreflexes führen.
Lotuseffekt Auch Brillenglasoberflächen können mit einer Beschichtung versehen werden, um die Reinigung zu vereinfachen und die Neigung zu Schmutzablagerungen zu verringern.
Phototropie Phototropie ist die Fähigkeit der Änderung der Absorption in Abhängigkeit der einwirkenden UV-Strahlung. Bei Silikatgläsern werden Silbersalze der Glasschmelze beigemischt um diesen Effekt zu erzielen. Kunststoffgläser erhalten eine Beschichtung aus lichtempfindlichen Molekülen. Bei Bestrahlung mit ultraviolettem Licht verändert sich deren Struktur, die Moleküle wechseln ihre Farbe. Durch die Verwendung meherer unterschiedlicher Verbindungen erreicht man heute eine sehr gute Farbstabilität, so dass der Farbton des Brillenglases nur die Helligkeit ändert.
Polarisation Natürliches Licht besteht aus der Überlagerung von Lichtwellen, welche alle in unterschiedlichen Richtungen schwingen. Ein Lichtbündel ist polarisiert, wenn alle Lichtwellen die gleiche Schwingungsrichtung aufweisen. Polarisation tritt, z.B., bei der Reflexion an nichtmetallischen Flächen auf.